In den nächsten Abschnitten stellen wir uns vor. Was wir machen, warum wir es machen und wie es ist, mit uns zu Arbeiten.
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# 1 - Warum aus Holz bauen?

Der Klimawandel, hervorgerufen durch Treibhausgase, ist zweifellos eine der größten Challenges unserer Zeit. Was weniger bekannt ist, ist der enorme Einfluss, den der Bausektor auf die globalen Emissionen hat. Hinzu kommt, dass durch die Urbanisierung in Zukunft immer mehr Wohnraum in Städten gebraucht wird. Eine gut erprobte und naheliegende Lösung ist, mehr aus Holz zu bauen. Holz braucht nicht nur weniger Energie zur “Herstellung”, sondern speichert auf natürliche Art und Weise zusätzlich Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre. Allerdings ist die Planung mit dem filigranen Werkstoff aufwändiger und damit teurer.

Aus diesem Grund unterstützen wir den Holzbau, indem wir die einfachste Planungssoftware entwickeln, die es jemals gab.

 

Unsere Vision ist eine Zukunft in der wir Technologie nutzen, um als Menschen nachhaltig im Einklang mit der Natur zu leben. Unsere Aufgaben auf diesem Weg sehen wir im urbanen Bau. Unsere Mission ist ein ökologisch wie ökonomisch effizienter Planungsworkflow. Vom Design bis zur Statik in nur wenigen Klicks.

# 2 - Woher kommt die Idee?

Bereits 2017 durfte Joshua durch die Mitgründung von und Arbeit in einem Holzmodulbauunternehmen wichtige Erfahrungen in der Branche sammeln. Dabei wurde schnell klar: Die Ausführung mit halbautomatischen CNC Maschinen und optimierten Abläufen ist bereits äußerst effizient. Die Planung, allerdings, hinkt hinterher.

Der Informationsaustausch zwischen Planungsbeteiligten ist zumeist analog und fehleranfällig. Bestehende 3D Modelle der Architekten finden wenig Verwendung.

 

Genau hier setzten wir an und schaffen eine Lösung, die es ermöglicht basierend auf dem Entwurf des Architekten – dem Look ‘n Feel des Gebäudes – eine vollständige Statik abzuleiten.

# 3 - Was macht das Produkt?

Aktuell ist die Arbeit von Tragwerksplanerinnen hauptsächlich positions- oder Bauteilbasiert. Das heißt, die Ingenieurin gibt einzelne statische Systeme ein und ermittelt manuell die Lasten durch benachbarte Bauteile und Umwelteinwirkungen. Immer öfter stehen aber auch 3D Gebäudemodelle des Architekten zur Verfügung. Genau diese verwenden wir, um die aufwändigen Handarbeiten zu erleichtern. Dafür helfen wir den Nutzer*innen aus dem Gebäudemodell eine Tragwerksentwurf abzuleiten, den wir automatisch in einer Vielzahl von Varianten berechnen können, um schlussendlich die nachhaltigste und wirtschaftlich interessanteste Ausführung zu finden.

 

Im Hintergrund arbeiten wir mit einem neuartigen System, dass simple 2D Statik mit mächtigen FE-Berechnungen kombiniert, sodass wir für jede Bemessungsaufgabe, die richtige Analyse bereitstellen können.

# 4 - Welche Challenges warten auf dich?

Unsere Aufgaben liegen oftmals an der Schnittstelle des (Holzbau)-Ingenieurwesens und der webbasierten Software-Entwicklung. Um das Gebäudemodell richtig zu verstehen, arbeiten wir viel mit Vektorgeometrie und den Datenschemata aus der Industrie, die wir in unsere eigene graphenbasierte Repräsentation überführen.

 

Von der Feature-Idee des Kunden bis zur fertigen Implementierung gilt es, mechanische Konzepte zu erarbeiten und diese in Algorithmen zu übersetzen. Im Hintergrund arbeitet das Software-Engineering Team daran, dass die Lösungen stabil funktionieren und als Cloud-Lösung deployed werden können.

# 5 - Scrum und OKRs

Gute Software setzt voraus, das der Weg vom Kundenbedürfnis bis zum Release flüssig und wiederholbar abläuft. Dafür arbeiten wir intern mit einer Scrum-Variante. D.h. wir entwickeln in zweiwöchentlichen Sprints, in denen wir als Team nicht nur immer neue Features bauen, sondern auch kontinuierlich den Prozess verbessern. Beim Konzern heißt das manchmal “Kontinuierlicher Verbesserungsprozess”, bei uns eher Kaizen. Klingt cooler. Am Ende des Tages geht es darum, dass wir effektiv arbeiten können und uns dabei wohl fühlen. Die Prinzipien des Scrum helfen uns, die Dinge richtig zu machen.

Darüber stehen die OKRs, deren Aufgabe darin besteht, das “Was?” zu klären. Das heißt, die OKRs helfen uns, die richtigen Dinge zu machen. In drei monatlichen Zyklen setzen wir gemeinsam Firmen-Objectives, und definieren Metriken, die uns helfen auf dem richtigen Weg zu bleiben.

# 6 - Wie ein Feature entsteht

Jedes Feature basiert auf den Bedürfnissen des Kunden. Dabei geht es meistens um komplexe Bemessungsaufgaben, die bis dato aufwendig, manuell und fehleranfällig sind. Ist einmal klar, welches Feature Priorität hat, geht es darum, das mechanische Konzept vollständig zu verstehen und Lösungswege zu entwickeln. Dabei begleitet uns natürlich zum einen der Eurocode 5 und zum anderen die gängige Praxis unserer Kunden, die bestimmt, welche Lösungen Bestand haben.

 

Die Aufgabe des Software-Engineering Teams ist es, diese Lösungen in unserer Software Architektur zu integrieren und schlussendlich in der Web-App verfügbar zu machen. Dabei ist Stabilität und Richtigkeit natürlich zentral, denn eine falsche Rechnung kann schwere Folgen haben. Wir nutzen gängiges Vorgehen wie CI/CD, um genau diese Sicherheit trotz hoher Entwicklungsgeschwindigkeit gewährleisten zu können.

# 7 - Daily Business

Klar ist: Einen grauen Alltag wie beim Großkonzern gibt es bei uns – glücklicherweise – nicht. Dennoch, gibt es gewisse Prinzipien die unsere Arbeitsweise leiten.

DeepWork heißt für uns, Raum und Zeit zu schaffen in tiefem Fokus bedeutungsvolle, schwierige Arbeit zu leisten. Software-Entwicklung und Mechanik bedürfen beide ungeteilter Aufmerksamkeit, damit die beste Qualität entsteht. Deswegen ist es bei uns den morgen über meistens ziemlich still.

Beim Standup teilen wir unsere Herausforderungen und Aufgaben mit dem Team und sprechen uns ab, falls wir mit jemanden Arbeiten müssen, um effektiv voran zu kommen.

 

Die Nachmittage sind dann für Teamarbeiten, Pair-Programming und externe Termine wie das Mentoring offen. Also all das, was Kommunikation und Austausch befördert.

# 8 - Was hat es mit dem Mentoring auf sich?

Wir sind ein junges Team. Das hat viele Vorteile, aber auch ein paar Nachteile. In manchen Dingen fehlt uns schlichtweg die langjährige Erfahrung, um die richtigen Wege zu kennen. Um unnötige Fehler zu vermeiden haben wir ein starkes Netzwerk an Mentoren aufgebaut, die uns regelmäßig oder nach Bedarf zur Seite stehen. Sei es in der Holzbauststatik direkt, in der Software-Entwicklung oder auch generell bei der Unternehmensentwicklung. Durch die Mentoren werden unsere Ideen auf die Probe gestellt und wir können von deren wertvoller Erfahrung profitieren. Wichtig ist uns hierbei, dass jeder im Team das “Angebot” nutzen kann.